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Die neuen Yogaformen

Aus den traditionellen Yogawegen haben sich viele westlich orientierte Formen entwickelt. Zum Teil sind sie mit anderen Sportarten wie zum Beispiel Pilates vermischt, teilweise sind extreme Übungen oder Randbedingungen eingeführt, um das Yoga besonders effektiv zu machen. Auch hier geht probieren über studieren. In einer Schnupperstunde kannst Du am einfachsten feststellen, ob eine Yogaform Dir entspricht.

Anusara Yoga

Als Abwandlung des Hatha Yoga arbeitet Anusara Yoga mit Erkenntnissen aus der Biomechanik. Diese Lehre befasst sich mit der Bewegung von biologischen Systemen. Anusara Yoga wurde von John Friend 1997 entwickelt. Das Besondere an den Asanas, die in dieser Yogaform praktiziert werden ist, dass die Abläufe auf den modernen Menschen und seine Konstitution abgestimmt sind. Neben der körperlichen Kräftigung wird viel Wert auf die Herzensenergie gelegt, durch Asanas, Atemtechnik und Meditation wird eine Verbindung mit dem Göttlichen angestrebt. Die Übungsstunden sind sehr klar und zielorientiert aufgebaut, auf die korrekte Ausführung der Asanas wird besonders geachtet.

Hot Bikram Yoga

Ebenfalls aus Amerika stammt das Hot Bikram Yoga, bei dem 26 Übungen aus dem Hatha Yoga praktiziert werden. Die Übungsräume werden auf eine Temperatur von etwa 40 Grad aufgeheizt, die Luftfeuchtigkeit beträgt ca. 40%. Laut Bikram Choudhury, der diese Yogaform entwickelt hat, herrschen somit optimale Bedingungen für eine Dehnung und Kräftigung des ganzen Körpers. Ebenso soll dadurch die Entgiftung gefördert werden. Die Asanas sind nicht besonders anspruchsvoll, aber so aufeinander abgestimmt, dass alle Körperfunktionen in Balance gebracht werden.

Hormon Yoga

Hormon Yoga kommt aus Brasilien und wurde von Dinah Rodrigues entwickelt. Besonders für Frauen in den Wechseljahren oder mit Menstruationsbeschwerden ist diese Yogaform gut geeignet. Durch spezielle Übungen wird der Hormonhaushalt reguliert und ausbalanciert und kann so manchen Frauen die Beschwerden im Klimakterium erleichtern oder sie sogar ganz zum Verschwinden bringen. Die Asanas und Übungsfolgen stammen aus dem Hatha- und dem Kundalini-Yoga, ebenso sind tibetanische Energieübungen integriert. Da Hormonyoga sehr wirksam sein kann, empfiehlt es sich, diese Yogaform bei einer gut ausgebildeten Kursleitung zu erlernen.

Jivamukti Yoga

Spiritualität und Kondition stehen im Mittelpunkt des Jivamukti Yoga. Zwei New Yorker Künstler entwickelten dieses Yoga-Konzept, das vor allem dadurch hervorsticht, dass zu elektronischer Musik geübt wird. Ähnlich wie beim Ashtanga Yoga sind die Übungen sehr dynamisch, Meditationen und Mantrengesänge gehören zu jeder Stunde dazu. Jede Stunde hat ein bestimmtes spirituelles Thema, das in Abständen wechselt. Die Inhalte sind jeweils auf dieses Thema abgestimmt.

Lach Yoga

Lach-Yoga ist eine Sonderform des Yogas. Es wird gedehnt, geatmet und vor allem sehr viel gelacht. Dadurch verschwinden Stress und schlechte Laune, auch Schmerzen können durch Lach Yoga deutlich verringert werden. Die Wirkung beruht auf der Ausschüttung von Glückshormonen, die durch das herzhafte Lachen ausgelöst wird. Die Hormone stillen Schmerzen und hemmen Entzündungen. Nach dem Motto „Lachen ist gesund“ wird Lach Yoga wird immer populärer, weltweit gibt es mittlerweile rund 5.000 Lachclubs.

Power Yoga

Die Schauspielerin und Yogalehrerin Ursula Karven hat Power Yoga in Deutschland populär gemacht. Bei dieser Yoga-Variante geht es in erster Linie darum, Ausdauer und Kraft zu stärken. Elemente des Ashtanga Yoga sind ebenso enthalten wie Atemübungen und Meditation, der Schwerpunkt liegt jedoch auf den Körperübungen und dem sportlichen Aspekt des Yoga. Entwickelt wurde Power Yoga vom Amerikaner Brian Kest.

Um herauszufinden, welche Yogaform Dir am meisten Spaß macht, solltest Du bei den entsprechenden Studios nach einer Schnupperstunde fragen. Meist ist es möglich, ein oder zwei Übungsstunden lang unverbindlich auszuprobieren, ob die gewählte Yogaform für Dich die richtige ist.

 

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