meinyogastudio.de

Dein Yogaportal im Internet

Kleines Yoga Glossar – die wichtigsten Begriffe

Im Zusammenhang mit Yoga kommen einige Begriffe immer wieder vor, viele davon stammen aus dem indischen Sanskrit.

Affirmationen werden auch als Yoga für den Geist bezeichnet. Kurze positive Leitsätze, die Ziele so formulieren als wären sie schon real, helfen dabei, Deine Realität zu verändern und alte Muster aufzubrechen. Die Affirmationen werden mehrmals täglich ausgesprochen und können zum Beispiel folgendermaßen lauten: „Ich kann gut loslassen und neu anfangen“; „Ich kann meine Aufgabe im Leben umsetzen“; „Das Universum wird mich immer unterstützen“.

Asanas werden die Körperübungen im Yoga genannt. Sie können in unterschiedlichen Variationen geübt werden, innerhalb einer Yogastunde kombiniert der Lehrer verschiedene Asanas, damit der ganze Körper bewegt und gedehnt wird. Zu den bekanntesten Asanas gehören zum Beispiel der Lotussitz und der Kopfstand.

Bandha ist das Sanskritwort für Verschluss. Beim Yoga wird als Bandha die bewusste Anspannung bestimmter Muskelgruppen bezeichnet. Dadurch werden die Organe massiert und Stauungen gelöst. Die am meisten verwendeten Bandhas sind Mulabandha (Anspannung des Beckenbodens), Uddiyanabandha (Anspannung des Zwerchfells) und Jalandharabandha (Kehlkopfverschluss).

Die Existenz der Chakren lässt sich nicht beweisen. Gemäß den Lehren des Buddhismus reihen sich diese Energiezentren entlang der Wirbelsäule wie eine Perlenkette auf und sind der Sitz der Lebensenergie. Viele Meditationsübungen im Yoga arbeiten mit der Visualisierung der einzelnen Chakren.

Hatha-Yoga ist eine Yogaform, die sich hauptsächlich auf die körperliche Kräftigung konzentriert, gleichzeitig aber auch die mentale Stärkung anstrebt. Der Begriff wird häufig zusammenfassend für die in Westeuropa praktizierten Yogaformen benutzt.

Kundalini ist die Lebenskraft, die als schlafende Schlange im Becken des Menschen sitzt. Sie gilt als göttliche Urkraft, die durch das Yoga geweckt werden soll. Rund um diese Kraft hat sich eine eigene Yogarichtung, das Kundalini-Yoga entwickelt.

„Instrument des Denkens“, oder auch „Rede“, so wird das Sanskritwort Mantra übersetzt. Es besteht aus einer kurzen Wortfolge, manchmal nur aus wenigen Buchstaben („Om“) oder Silben, die viele Male wiederholt werden. Die Wiederholungen führen zu einer immer tieferwerdenden Konzentration, die Worte an sich wirken auf die Cakren und lassen die Energie dort zusammenfließen. Besonders kraftvoll wird der Mantrengesang zusammen mit vielen anderen Menschen.

Ein Mudra ist ein „Siegel“. Es bezeichnet bestimmte Körper- oder auch Handhaltungen, die auf Geist und Körper wirken. Der Begriff Mudra wird in vielen Bedeutungen im Yoga, aber auch im tantrischen Bereich verwendet. Mudras sollen generell verjüngend und verdauungsfördernd wirken und die mentalen Kräfte freisetzen.

Die indische Grußformel „Namaste“ bedeutet so viel wie „Ich verbeuge mich vor Dir“. Am Ende einer Yogastunde verabschieden sich damit Lehrer und Schülern, dabei werden die Handflächen in Brusthöhe aneinandergelegt, der Kopf wird zum Zeichen des Respekts leicht geneigt.

Prana ist der Lebensatem, bedeutet auf Sanskrit aber auch Lebenshauch oder Lebenskraft. Wir beziehen diese Lebenskraft aus jedem Atemzug, durch Pranayama (Atemübungen) kann diese Lebensenergie angereichert und verstärkt werden.

Pranayama sind Atemübungen, die im Rahmen einer Yogastunde, zumeist am Anfang, praktiziert werden. Die bekanntesten sind zum Beispiel der Feueratem (Kapalabhati) oder die Wechselatmung.

Savasana ist die Totenstellung, eine der wichtigsten Asanas. Bei dieser Haltung liegst Du flach auf dem Rücken, die Hände liegen seitlich neben dem Körper, die Handflächen zeigen nach oben. Das Besondere an dieser Übung ist, dass Du weder einen Laut von Dir gibst, noch irgendeinen Teil Deines Körpers bewegst. Was sich so einfach liest, ist oft schwerer als gedacht.

Als Shakti wird im Hinduismus das weibliche Prinzip und die physische Kraft bezeichnet. Als Göttin ist Shakti die Gemahlin von Shiva.

Shiva ist der Vater des Universums im Hinduismus. Er ist einer der Hauptgötter im Hinduismus und mit Shakti vermählt.

Der Begriff Tantra kommt ab und an auch im Zusammenhang mit Yoga vor. Beim Tantra liegt der Fokus darauf, dass alles auf der Welt dem göttlichen weiblichen (Shakti) und dem männlichen Prinzip (Shiva) zugleich folgt. Jeder Aspekt des Göttlichen ist in jedem einzelnen Menschen enthalten.

Die Upanisaden sind eine Geheimlehre auf Sanskrit, die zu den Veden gehören. Inhaltlich befassen sich die Upanisaden mit philosophischen Themen und enthalten das Yoga-Sutra.

Als Veden werden die gesammelten Schriften der altindischen Literatur bezeichnet. Sie sind in vier Teile gegliedert und die ältesten existierenden Bücher der Welt.

Das Yoga-Sutra ist eine Sammlung von Erfahrungen und Körperübungen, die der indische Weise Patanjali zusammengestellt hat. Sie bilden die Grundlage des heute praktizierten Yoga.

 

Das könnte Dich auch interessieren: Die Geschichte und Entstehung des Yogas