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Yoga – Geschichte und Entstehung

 

Yoga Buddah

   

Die Philosophie des Yoga stammt ursprünglich aus Indien und wird schon seit vielen tausend Jahren von Generation zu Generation überliefert. Die Wurzeln des Yoga, wie es heute praktiziert wird, reichen mindestens 3.500 Jahre zurück. Ein indischer Weiser namens Patanjali hat rund 1.200 Jahre später verschiedene Erfahrungen und körperliche Übungen – heute bekannt als Asanas – schriftlich festgehalten. Das Werk, das er schuf, wurde „Yoga-Sutra“ genannt. Patanjali kannte den chinesischen Philosoph Konfuzius nicht, der das Motto „Der Weg ist das Ziel“ prägte, die Yoga-Philosophie folgt dennoch genau diesem Grundsatz.

Die Upanisaden – Basis der Yogalehre

Die Upanisaden sind alte indische Schriften, die lange als Geheimlehre behandelt wurden. Sie sind Teil der Veden, die das gesamte mystische Volksgut Indiens in Form von Gedichten, Geschichten und Liedern enthalten. Lange Zeit wurden die Inhalte nur mündlich und an ausgewählte Personen weitergegeben. Anerkannt sind 108 Upanisaden, die Schriften befassen sich insgesamt weniger mit mystischen oder rituellen, als mit philosophischen Themen. In den Upanisaden sind auch die Grundlagen des Yoga festgeschrieben, das heute praktizierte Yoga folgt dem Yoga-Sutra von Patanjali.

Entwicklung des Yoga im Laufe der Jahrtausende

Ursprünglich war Yoga ein sehr spiritueller und meditativer Weg, es wurden vier verschiedene Yogawege unterschieden:

Nach und nach entwickelten sich auch die körperlichen Übungen, die Asanas. Sie dienten anfangs hauptsächlich dazu, den werdenden Yogis die Einhaltung der Körperhaltungen während der Meditation zu erleichtern, zusätzlich sollte Lebensenergie, die sogenannte Kundalinienergie, angesammelt werden. Im Zuge der Weiterentwicklung der Übungen erkannten die Lehrer, dass die Asanas auch Kraft und Kondition verbesserten und allgemein das Wohlbefinden wie auch die Konzentration verstärkten. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich aus diesen Erkenntnissen das körperbetonte Hatha Yoga, das noch heute die Grundlage für die gängigen Yogaformen liefert.

Yoga heute

In der westlichen Welt wurde Yoga erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Allerdings konnten die Menschen mit der spirituellen Zielsetzung nur wenig anfangen, auch der Gedanke, Energie durch bestimmte Körperhaltungen anzusammeln, war dem „zivilisierten“ Menschen sehr fremd. Wofür sich aber immer mehr Menschen begeisterten und noch begeistern, ist die Wirkung, die die regelmäßige Yogapraxis auf den Körper hat. Alle Muskeln werden gestärkt, die Geschmeidigkeit wird deutlich verbessert, Verspannungen lösen sich und kommen nicht wieder. Dadurch verschwinden oft auch körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder Migräne.

Aus dem klassischen Hatha Yoga haben sich nach und nach viele moderne Yogawege entwickelt, die zum Teil sehr vom traditionellen Weg abweichen, viele davon wurden vor allem auch durch Schauspieler und andere Prominente bekannt gemacht. 

 

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